Pressemitteilung des Veranstalters
Das Cartoonmuseum Basel sieht schwarz!
Die neue Ausstellung «Kontrastprogramm» ist dem Schabkarton gewidmet, einer Zeichentechnik, die hierzulande vor allem durch die düsteren Comicalben des Zürcher Thomas Ott bekannt geworden ist.
Die Schabkartonzeichnung wird mit einem Cutter als Zeichenstift aus dem Dunkel eines gänzlich mit schwarzer Tusche bedeckten weissen Kartons geritzt. Vor über 100 Jahren als günstige und schnelle Alternative zu Holz- und Metallschnitt erfunden, erlebte die Schabkartontechnik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen Boom – heute ist sie eine aufwendige, fast schon anachronistische Technik für Künstler und Künstlerinnen mit viel Zeit.
Die Ausstellung «Kontrastprogramm» stellt erstmals in der Schweiz diese faszinierende Technik in den Mittelpunkt und zeigt Arbeiten zwischen klassischer Karikatur, aktuellem Comic und freier Kunst: von den Holzschnitten der Vorbilder wie Gustave Doré und Frans Masereel bis zu den Zeitgenossen Hannes Binder (CH), Raphaël Boccanfuso (FR), Brian Gallagher (IE), Matti Hagelberg (F), Line Hoven (DE), Matthias Lehmann (FR), Thomas Ott (CH) und Mark Summers (US).
Kontrastprogramm. Die Kunst des Schabkartons
13.2.2010 – 20.6.2010
Cartoonmuseum Basel
www.cartoonmuseum.ch
Eröffnung: 12.2.2010 – 18 Uhr
Begrüssung & Einführung durch die Kuratorin Anette Gehrig. Einige der ausgestellten Künstler sind anwesend, Thomas Ott zeichnet live. Anschliessend Apéro.